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title: Luxusurlaub in den Bergen - Hike & Bike im Wipptal
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subtitle: Das ist jetzt also unser Leben. Luxushotels, 3-Gänge-Menüs und die schönsten Umgebungen.
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description: Was könnte ein besser Kontrast zum Zelturlaub an der Ostsee sein, als eine Woche in einem luxuriösen Hotel, mitten in den Alpen? Und wenn ihr jetzt denkt, dass wir unsere Abfindung verschleudern...das ganze hat uns nur...
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image:
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alt: Chiara und Tim in der nähe der Bergeralm mit tollen Bergen im Hintergrund.
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author: Tim
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date: '2026-08-25'
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Was könnte ein besser Kontrast zum Zelturlaub an der Ostsee sein, als eine Woche in einem luxuriösen Hotel, mitten in den Alpen?<br />
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Und wenn ihr jetzt denkt, dass wir unsere Abfindung verschleudern...das ganze hat uns nur 80€ p.P. gekostet ;)<br />
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Wie das funktioniert erfahrt ihr im Artikel.
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**TL:DR**
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Chiara meint ich solle eine Kurzfassung anbieten, weil der Artikel so lang ist.
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Schöne Woche, jederzeit wieder.
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<!-- // TODOs: Reihenfolge Artikel anpassen; Title-Image Anpassen; Links einfügen; Breite von großer Vorschau begrenzen; Mdx integrieren und Componenten anpassen -->
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## Es gibt immer einen Zug ~~früher~~ später
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Ich schlage die Augen auf. Wir liegen auf der Couch im Wohnzimmer meiner Schwester. Sie ist mit ihrer Familie im Urlaub und wir dürfen hier unterkommen. Die Vögel zwitschern schon und die Sonne taucht die Dachgiebel in goldenes Licht. Wunderschön ruhig.<br>
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Fuck. </br>
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4:30 sollte es nicht hell sein. Beide Wecker haben nicht geklingelt.
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Meinen habe ich ausversehen wieder ausgemacht und Chiaras Handy war stumm. Den Zug um 5:20 schaffen wir wohl nicht mehr.
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Es geht nach Österreich für eine Gesundheitswoche. Gebucht haben wir das über die EVG, unsere Gewerkschaft. Ein Tarifvertrag ermöglicht es uns jedes Jahr 600€ (ab sofort leider nur jedes 2. Jahr) für eine Gesundheitsreise zu investieren. Dafür muss man dann einen Kurs besuchen. Yoga, Pilates, Walking, Wassergymnastik oder wie wir: Hike & Bike im Wipptal.
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Mit einem Stresspegel, ähnlich des Pegels eines Jugendlichen nach seiner Jugendweihe, suchen wir nach einer alternativen Verbindung. Ein ICE bringt uns nach München und zwar so, dass wir den geplanten Anschluss noch erreichen?!? <br>
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Manchmal muss man auch Glück haben. Wieso wir unbedingt 4:30 aufstehen wollten erschließt sich uns nicht mehr. Also ab unter die Dusche. Schnell noch etwas trinken und...da guckt mich meine Schwester aus dem Wohnzimmer an, wie ich nackt zum Wasserhahn gehe.<br>
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Die sind wohl mitten in der Nacht aus dem Urlaub zurückgekommen. Das leere Schlafzimmer war offenstichtlich kein Ausreichendes Indiz ^^.
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Immerhin finden sie und mein Schwager die Situation erheiternd, die wir viel zu laut durch die Wohnung kommuniziert haben.
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Mit den Zügen klappt letztendlich alles und wir kommen, trotz den verschlafenen zwei Stunden, pünktlich und nicht zu müde in Matrei an.
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alt="Chiara macht ein Selfie auf dem Boden eines RailJet sitzend. Tim guckt im Hintergrund grimmig."
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<p style="text-align: center;">Den RailJet München<->Innsbruck haben wir selten leer erlebt.</p>
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## Parkhotel
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Das Hotel (Parkhotel) in Matrei am Brenner hätte besser nicht sein können. Nur 100 Meter vom Bahnhof entfernt, Online-CheckIn, ein kleiner Sauna Bereich, eine kleine Parkanlage (daher wohl der Name), eine fantastische Küche und unfassbar freundliches Personal. Looking at you, Georgio! Allgemein sind alle Menschen, mit denen wir Kontakt haben sehr freundlich.
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Die nähe zu Italien und die entspannte Atmosphäre der Berge scheint eine positive Wirkung auf das Gemüt zu haben. In deutschen Großstädten vermissen wir das gamnz schön.
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Kurz vor dem Essen lernen wir das Wochenprogramm und die Gruppe bei einem alkoholfreien Aperitif kennen. Außer uns sind noch drei Frauen dabei. Alle jeweils angestellt bei einer DB Firma.
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Das reicht auch als Gemeinsamkeit und wir kommen sofort gut mit Franzi und Karin ins Gespräch. Das abendliche 3-Gänge-Menü lässt nichts zu wünschen übrig. Um alle Bedürfnisse (glutenfrei, vegetarisch, Laktosefrei) wurde sich herzlichst gekümmert. Nur einen Kritikpunkt gibt es: Die Menge. Viel zu viel! Und das von mir...
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Aufgegessen habe ich natürlich immer, war aber nicht einfach. Auch die Reste unserer Mitstreiterinnen zu probieren habe ich mir wie immer nicht nehmen lassen. Das Steak des heimischen Rindes war unglaublich lecker.
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alt="Hauptgang des Abends, Tagliatelle mit Rucola, Parmesan und getrockneten Tomaten."
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alt="Nachtisch des Abends, viel zu viel Tonkacréme mit Früchten, einem selbstgemachten Keks und Bisé."
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<p style="text-align: center;">Zwei der drei abendlichen Gänge.</p>
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Während des Essens schaltet sich auch die dritte unbekannte immer mehr hinzu: Olga. Ihren richtigen Namen werden wir bis zum Ende nicht erfahren. Nur eins möchte ich hier zu ihr kundtun: Unsere Verwunderung, als sie ihre Hoffnung teilte, dass wir nicht vo viel Bergauf laufen würden.
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Die überraschten Blicke aus der Wander-Erfahrenen Runde könnt ihr euch selbst ausmalen.
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Nach diesem guten Start erleben wir noch ein grandioses Alpen-Gewitter von unserem Balkon aus und sinken bald in tiefen Schlaf.
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## In diesem Kapitel erfährst du, wie du über 100 wirst!11!
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Gesundheitswandern heißt das Programm, welches diese Woche als Gesundheitsreise auszeichnet. Vier Module á 2 Stunden.
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Eine Methode, um Menschen, die wenig Bewegung in ihrem Leben haben, wieder Spaß am Draußensein zu vermitteln. So erzählt es uns unsere Wanderführerin Irmgard.
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Bei unserer Gruppe merkt sie schnell, dass es bei diesen theoretischen Impulsen bleiben wird.
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Nur bei genauerem hinsehen kann man erahnen, dass Irmi vermutlich nicht mehr 40 ist. Groß, schlank, mit einer Kerzengraden Haltung und sicherem Schritt.
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Sie ist 75 Jahre alt! Sehr beeindruckend.
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Mit dem Bus geht es ins Obernbergtal und von dort einen sanften Anstieg an einem Bach entlang. Das Highlight finden wir nach Umrundung des Obernberger Sees auf der Steiner Alm. Trotz Sprachbarriere (österreichisch) schaffen wir es uns mit unserer Dolmetscherin Franzi und Irmi eine Jause zu bestellen. Ich gönne mir gebratenen Käse, frisch von der Alm selbst, mit zwei Karsknödeln und Sauerkraut (vermutlich das beste, dass ich bisher gegessen habe). Chiara probiert den Rohmilchkäse in der Hoffnung auf etwas wie Handkäs mit Musik. Ähnlichkeit hat es.
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Die Idylle ist Perfekt. Die Runde um den Obernberger See ist schattig, so dass wir beim Auf- und Abstieg vor der Sonne geschützt sind.
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Irmi ist nicht nur körerlich fit, sondern auch geistig völlig ausgeglichen. Routiniert und ruhig geht sie die Wege, gibt ein perfektes Tempo vor und erklärt uns immer wieder Dinge zu Pflanzen, Fitness, Gesundheit oder lokaler Folklore.
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Als Vorbild hat sie sich uns schon jetzt in unseren Hirnwindungen verkeilt.
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alt="Chiara und Tim vor einer Gebirgskette."
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<p style="text-align: center;">Auf den Berg im Hintergrund gehts am Donnerstag.
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Mit dem Bus fahren wir wieder zum Hotel und verabschieden uns bis zum nächsten Morgen. Die Zeit bis zum Abendessen verbringen wir mit den erkunden der Sauna. Vom Dampfbad mit Salzpeeling, über die Finnische Sauna bis zur Rotlichtkabine probieren wir alles aus. Schließlich müssen wir unsere geschundenen Körper wieder auf aufpäppeln.
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Routiniert geht es weiter, wie jeden Abend: Salat, Vorpseise, Hauptgang, Nachspeise, in Bett fallen.
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Die Wanderung am Dienstag führt uns zum Kloster Maria Waldrast. Sogar ein eigenes Shuttle bekommen wir!
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Irmi erzählt uns die Entstehungsgeschichte dieses Pilgerortes und weist uns auf das heilende Wasser hin, dass aus einem Brunnen quillt. Es soll besonders gut für die Augen sein.
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Ob da nun was dran ist oder nicht, heilendes Wasser lässt man nicht liegen. Also tauschen wir das Hotelwasser gegen den Edlen-Placebo-Tropfen.
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Die Route führt uns vorbei am Berg Serles, wo wir Irmi der [Sage](https://de.wikipedia.org/wiki/Serles#:~:text=Sage) des namensgebenden König Serles und seinen zwei Söhnen lauschen. Wiedereinmal ein beeindruckendes Panorama. Schwer zu greifen und auf eine Art unwirklich. Kein wunder, dass sich so viele Sagen und Mythen um die Berge ranken.
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Bei einem kleinen Gipfelkreuz angekommen machen wir eine kurze Rast. Das heißt aber vorallem: Irmi zeigt uns Dehnungen, Kräftigungs- und Koordinationsübungen die man regelmäßig machen sollte. Sie selbst macht diese regelmäßig jeden Morgen.
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So routiniert sind wir beim schreiben des Blogs noch nicht, nutzen aber schon gerne Wartepausen am Bahnhof, um die eine oder andere Übung unterzubringen.
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Bleibt flexibel!
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Als weitere Events werden uns mittem im Wald Kühe und Pferde geboten. Eines der Pferde hat schwarz-weißes Kuh-Muster. Hihi :)
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Als Mittagsrast stehen uns das Kloster und eine angepriesene Gourmet-Alm zur Auswahl. Die Wahl fällt in der Gruppe eindeutig aus. Das Abendessen hat die Erwartung wohl sehr hoch angesetzt ^^. Leider hat die Ochsenalm an diesem Dienstag geschlossen. Also wieder zurück zum Kloster und dort etwas schnabbulieren.
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Mit dem Shuttle geht es gegen 15 Uhr wieder zurück zum Hotel und was soll ich sagen...Sauna, Abendessen und ab ins Bett.
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alt="Wanderung am Montag zur Steiner Alm. Distanz: 11,7 km."
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alt="Wanderung am Montag zur Steiner Alm. Distanz: ??,? km."
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<p style="text-align: center;">Links: Steiner Alm. Rechts: Rundwanderung Maria Waldrast</p>
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## E-Mountainbike-Tour
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Das Navis Tal, in das es am Mittwoch geht wurde uns von Irmi schon als das schönste Seitental des Wipptals angepriesen. Mit dem Bus geht es tief ins Tal nach den Namensgebenden Ort Navis. Oder andersherum?
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Dort finden wir einen kleinen E-Bike-Verleih vor und davor ein paar dicke Dinger. Aus jedem Rahmen könnte man zwei bis drei Räder machen. Und auch die Reifen reichen für zwei. Also echte Monster.
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Eigentlich nichts spannendes, E-Bikes sieht man mittlerweile genauso häufig wie Fahrräder. Wir waren allerdings noch nie elektrisch Unterwegs. Erst recht nicht mit einem so fetten Mountainbike.
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Unsere Expeditionsleitung Randi zeigt uns auf der Karte die Almenrunde, wie heute auf dem Prgramm steht, Irgendwas um die 16 Kilometer, mit der Option selbstständig weiter zufahren.
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Mointain ist in diesem Tal auf jeden Fall Programm. Wir schrauben uns in langen steilen Serpentinen mit über 8% Steigung nach oben.
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Mein Ego wird hier auf die Probe gestellt, denn natürlich halte ich E-Bikes für schummeln ^^. Ohne Unterstützung merke ich schnell, dass es kaum möglich ist auf glattem Asphalt zu fahren. Während sich das Gewicht noch vertraut anfühlt, die Reiseräder sind noch schwerer, erzeugen die dicken Reifen so viel Reibung, dass man beim leichtesten Berg schon aus der puste kommt. Zumindest, wenn man mit den anderen E-Bikes mithalten will.
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Auf der Schotterpiste klappt der erste Berg noch ohne Motor. Dann gebe ich auf und nutze Eco.
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**ACHTUNG: Unnötiger philosophischer Ausflug**
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Mir fallen Gespräche ein, in den mir gesagt wird, dass man bei Eco ja trotzdem treten muss und es anstrengend ist.
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Das stimmt auch. Allerdings übernimmt Eco (klar, je nach Einstellung) mind. 60% der Arbeit. Eher mehr. Und die geistesstärke am Berg nicht höher zu Schalten muss man erstmal haben. Ein E-Bike kauft man sich aber ja nicht, um den Motor dann nicht zu nutzen...
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Was will ich mit diesem Ausflug eigentlich sagen? Ich weiß es auch nicht. Es erweitert den Möglichkeitenraum von vielen Menschen. Das ist erstmal was gutes.
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Für mich entwertet es das Erlebnis, den inneren Kampf und das Gefühl mir die Freiheit auf dem Gipfel selbst erkämpft zu haben. Der Motor nimmt mir diese Freiheit, denn ohne ihn gehts nicht so weit, schnell, hoch.
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Die Ambivalenz ist mir durchaus bewusst. Allein das Fahrrad ist ja schon mit dem Motor zu vergleich. Freiheit ist eben immer die, der Fahrradlenkende.
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**ENDE Unnötiger philosophischer Ausflug ENDE**
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Die Höhenmeter, die wir machen sind beeindruckend. Normalerweise bräuchte man Stunden, Schokolade, Pausen und viel Wasser. Ein kurzes Stück Trail zwischen zwei Fahrradwegen macht eine riesen Gaudi. Die Federung und der Gripp der Reifen ist hier genau passend.
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Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die erste Alm. Dort gibt's etwas kleines zu Essen und Holunder-Brause.
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Für Franzi gibt es als besondere Belohnung frische Buttermilch.
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Auch mit Randi reden wir mittlerweile über verschiedene Themen. Ihr Blick auf das Leben sind erfrischend. Und machen Mut Wege zu gehen, die einfach mal anders sind, als wir es vorgelebt bekommen.
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Auch sie strahlt diese stoische Ruhe und Gelassenheit aus, die uns an Irmi schon so beeindruckt hat.
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Nach der Alm beginnt der Spaß erst so richtig. Ein großer Teil der erkämpften Höhenmeter wird zurückgegeben und durch schneller Bergabfahren ersetzt. Am liebsten sind mir die fast ebenen Wege mit viel "Flow" (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein) und einer guten Aussicht.
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<!-- Hier Bild von der Aussicht einfügen -->
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Entsprechend schnell kommt jetzt auch die zweite Alm in Sicht. Hier trennen sich nach einem weiteren Getränk unsere Wege. Karin, Franzi, Chiare und ich entscheiden uns für die längere Runde. Hier kann ich auch endlich mein neues GPS mit den Karten von [OpenfietsMaps]() ausprobieren. Spoiler: Es war genauer als die Radkarte von Randi ;)
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Für uns vier geht es nun sehr weit nach oben. Natürlich kommt am Ende des Weges wieder eine Alm :D. Hat aber geschlossen.
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Der Weg, der uns hier empfohlen wurde ist kein einfacher Radweg mehr. Es ist ein roter Mountainbike Trail. Für Chiara und mich kein Problem, sind wir ausreichend fit und mit dem Bike geübt. Bei unserer Begleitung habe ich wenigstens kleine Bedenken. Die ein oder andere Stelle ist schwierig und manchmal ist schieben die sichere Variante. Am Ende haben wir es zusammen als Gruppe richtig gut gemeistert.
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<!-- Gruppenbild einfügen -->
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Diese Woche gibt es an allen Ecken Menschen, die man sich super zum Vorbiljd nehmen kann. Spätestens nach diesem Tag gehört Karin auch mit dazu. Ihre Kondition und Koordination ist besser als die der meisten 40+ern, die ich kenne. Und dabei ist sie über 60!!!
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Wenn ich in 32 Jahren immer noch so agil, fit und abenteurlustig bin habe ich viel richtig gemacht. Danke Karin!
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Nach dem Trial müssen wir nur noch ins Tal hinunter. Die Hände krampfen durch das viele Bremsen.
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An der Hauptstraße angekommen entscheiden wir alle den Turbomodus auszuprobieren. Volle Kraft auf Spaß! Spätestens jetzt fahren wir E-Moped und kein Fahrrad mehr. Die 5 Kilometer fühlen sich an wie Rückenwind bei 8 Beauffort ^^.
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Zum Abschluss gibts noch ein Wassereis.
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Der Rest des Abends sollte euch mittlerweile bekannt vorkommen ;)
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<!-- GPX View einfügen -->
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## Bogenschießen und große Runde mit der Gondel
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Am Donnerstag ist das offizielle Programm vorbei. Quasi ein freier Tag.
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Während andere wandern gehen oder sich Sterzing in Italien angucken entscheiden wir uns für das Optionale Angebot Bogenschießen zu gehen.
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In meiner Kindheit hatte ich mit diversen Bögen zu tun und freue mich total darauf. Chiara dagegen hatte noch nie einen Bogen in der Hand.
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Der freundliche Herr (sind sie hier alle) steckt uns schon bei der Fahrt zum Gelände mit seinem Enthusiasmus an. Dabei ist er selbst erst seid zwei Jahren dabei. Sein Sohn hatte ihn überredet. Eigentlich fand er das doof. Schon wieder eine Lektion, dass man immer offen gegenüber neuem sein sollte. So viel Weisheiten im Wipptal...
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Wir werden ausgerüstet bekommen eine ausführliche Einweisung in die Technik und gehen dann auf eine Art Parcour durch den Wald. Aufgebaut ist das ganze fast wie Golf. Es gibt mehrere Ziele, auf welche von einer markierten Position geschossen wird. Drei Pfeile pro Person, der erste der trifft zählt. So erschießen wir Wildschweine, Rehe, Rebhühner und sogar einen Bären!
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Chiara ist wirklich gut und liegt mit den Punkten nur knapp hinter unserem Lehrmeister.
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Insgesamt schießen wir sehr gut.
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An alle, die mal im Wipptal oder in Innsbruck sind: Klare Empfehlung -> [Link zum Bogenschießding]()
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<!-- Bild Bogenschießen -->
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Danach schaffen wir es noch mit der einzigen Bergbahn im Wipptal eine Wanderung zum Lichtsee zu machen. Hier oben finden wir das bisher atemberaubenste Panorama.
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Bei 2/3 des Weges treffen wir Karin und Franzi, die den Rückweg antreten. Auch sie haben die Runde absolviert.
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Am See angekommen drehe ich eine kleine Runde zur Erfrischung. Es sind immerhin über 25°C. Viele andere tun es mir gleich.
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<!-- Bild -->
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Auf dem Rückweg werde ich von einer Biene als Rastplatz/Verkehrsmittel benutzt. Mitllerweile ist auch sehr windig. Da hätte ich auch keine Lust zu fliegen.
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<!-- Bild Biene -->
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Sieht sie nicht plüschig aus?!
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Mit Gondel und Bus verlassen wir die luftigen höhen wieder und kehren zurück ins Hotel für das letzte Abendmahl.
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<!-- GPX Tour -->
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Am nächsten Morgen entscheiden wir uns für einen späteren Zug als geplant. Das ausführliche Frühstück mit Karin und Franzi wollen wir uns einfach nicht nehmen lassen!
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**War sehr schön. GaliGrü an Franzi und Karin.**
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Gesundheitsreisen erklären
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@ -1,306 +0,0 @@
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layout: ../../layouts/BlogPostLayout.astro
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title: Luxusurlaub in den Bergen - Hike & Bike im Wipptal
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subtitle: Das ist jetzt also unser Leben. Luxushotels, 3-Gänge-Menüs und die schönsten Umgebungen.
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description: Was könnte ein besser Kontrast zum Zelturlaub an der Ostsee sein, als eine Woche in einem luxuriösen Hotel, mitten in den Alpen? Und wenn ihr jetzt denkt, dass wir unsere Abfindung verschleudern...das ganze hat uns nur 80€ p.P. gekostet ;). Wie das funktioniert erfahrt ihr im Artikel.
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image:
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path: titelbild_matrei.webp
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alt: Chiara und Tim in der nähe der Bergeralm mit tollen Bergen im Hintergrund.
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author: Tim
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date: '2026-08-25'
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Was könnte ein besser Kontrast zum Zelturlaub an der Ostsee sein, als eine Woche in einem luxuriösen Hotel, mitten in den Alpen?<br />
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Und wenn ihr jetzt denkt, dass wir unsere Abfindung verschleudern...das ganze hat uns nur 80€ p.P. gekostet ;)<br />
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Wie das funktioniert erfahrt ihr im Artikel.
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>**TL:DR (Time2Read: 10s)** </br>
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Chiara meint ich soll eine Kurzfassung anbieten, weil der Artikel so lang ist...</br>
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Na bitte:
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Schöne Woche, jederzeit wieder. </br>
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Ciao Kakao.
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<!-- // TODOs: Reihenfolge Artikel anpassen; Mdx integrieren und Html Componenten anpassen; -->
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## Es gibt immer einen Zug ~~früher~~ später
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Ich schlage die Augen auf. </br>
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Wir liegen auf der Couch im Wohnzimmer meiner Schwester. Sie ist mit ihrer Familie im Urlaub und wir dürfen hier unterkommen. Die Vögel zwitschern schon und die Sonne taucht die Dachgiebel in goldenes Licht. Wunderschön ruhig.<br>
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Fuck. </br>
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Um 4:30 sollten die Fenster nicht so hell und ich nicht so ausgeschlafen sein. Beide Wecker haben nicht geklingelt!
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Meinen habe ich ausversehen wieder ausgemacht und Chiaras Handy war stumm. Den Zug um 5:20 können wir vergessen.
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Eigentlich wollen wir nach Österreich für eine [Gesundheitswoche](#infos-gesundheitsreisen). Das Thema der Woche ist Hike & Bike im Wipptal. Was uns genau erwartet wissen wir noch nicht. Der Name lässt allerdings auch nicht viel Platz für Fantasie.
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Mit einem Stresspegel, der sich umgekehrt proportional zum Wasserstand des Rheins verhält, suchen wir nach einer alternativen Verbindung. Ein ICE bringt uns nach München und zwar so, dass wir den geplanten Anschluss nach Insbruck noch erreichen?!? <br>
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Man muss auch mal Glück haben. Wieso wir unbedingt 4:30 aufstehen wollten erschließt sich uns jetzt jedenfalls nicht mehr. Also ab unter die Dusche, schnell noch etwas trinken und...da guckt mich meine Schwester aus dem Wohnzimmer an. Ich dagegen stehe nackt in der Küche.<br>
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Die sind mitten in der Nacht aus dem Urlaub zurückgekommen. Das leere Schlafzimmer war offenstichtlich kein ausreichendes Indiz für unsere Ungestörtheit ^^.
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Unsere Situation müssen wir auch nicht mehr erklären. Durch die aufgeregten und viel zu lauten Gespräche zwischen Chiara und mir haben sie alles in bestem Stereo mitbekommen.
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Mit den Zügen klappt letztendlich alles und wir kommen, trotz der verschlafenen zwei Stunden, pünktlich und nicht zu müde in Matrei an.
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<img src="/blog_img/matrei/anfahrt.webp"
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alt="Chiara macht ein Selfie auf dem Boden eines RailJet sitzend. Tim guckt im Hintergrund grimmig."
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<p style="text-align: center;">Den RailJet München<->Innsbruck haben wir selten leer erlebt.</p>
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## Parkhotel
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Das Hotel (Parkhotel) hätte besser nicht sein können. Nur 100 Meter vom Bahnhof entfernt, Online-CheckIn, kleiner Saunabereich, mini Parkanlage (daher wohl der Name), fantastische Küche und unfassbar freundliches Personal. Looking at you, Georgio!
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Überhaupt sind alle Menschen, mit denen wir Kontakt haben sehr freundlich.
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Die Nähe zu Italien und entspannte Atmosphäre der Berge scheint eine positive Wirkung auf das Gemüt der Leute zu haben. In deutschen Großstädten stolpert man da seltener drüber.
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Kurz vor dem Essen lernen wir das Wochenprogramm und die Gruppe bei einem alkoholfreien Aperitif kennen. Außer uns sind noch drei Frauen dabei. Jeweils von Systel, Vertrieb und E&C.
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Das reicht auch als Gemeinsamkeit und wir kommen sofort gut mit Franzi und Karin ins Gespräch. Das abendliche 3-Gänge-Menü lässt nichts zu wünschen übrig. Um alle Bedürfnisse (glutenfrei, vegetarisch, laktosefrei) wird sich herzlichst gekümmert. Nur einen Kritikpunkt gibt es: Die Menge. Viel zu viel! Und das von mir...
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Aufgegessen habe ich natürlich jeden Gang; war aber nicht einfach. Auch die Reste unserer Mitstreiterinnen zu probieren habe ich mir selbstverständlich nicht nehmen lassen. Das Steak des heimischen Rindes war unglaublich lecker.
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alt="Hauptgang des Abends, Tagliatelle mit Rucola, Parmesan und getrockneten Tomaten."
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alt="Nachtisch des Abends, viel zu viel Tonkacréme mit Früchten, einem selbstgemachten Keks und Bisé."
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<p style="text-align: center;">Zwei der drei abendlichen Gänge.</p>
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Während des Essens schaltet sich auch die dritte, bisher unbenannte Person, hinzu: Olga. Ihren richtigen Namen werden wir bis zum Ende nicht erfahren. Nur eins möchte ich hier zu ihr schreiben: Sie teilt uns ihre Hoffnung zu, dass wir nicht so viel Bergauf laufen werden.
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Die überraschten Blicke aus der Wander-Erfahrenen Runde könnt ihr euch selbst ausmalen.
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Nach diesem guten Start erleben wir noch ein grandioses Alpen-Gewitter von unserem Balkon aus und sinken bald in tiefen Schlaf.
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## In diesem Kapitel erfährst du, wie du über 100 wirst!11!
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Gesundheitswandern ist das Konzept, welches diese Woche als Gesundheitsreise auszeichnet. Vier Module á 2 Stunden.
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Eine Methode, um Menschen, die wenig Bewegung in ihrem Leben haben, wieder Spaß am draußensein zu vermitteln. So erzählt es uns unsere Wanderführerin Irmgard.
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Für unserer Gruppe merkt sie schnell, dass es bei diesen theoretischen Impulsen bleiben kann. Wandern lieben wir fast alle.
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Nur bei genauerem hinsehen kann man erahnen, dass Irmi vermutlich nicht mehr 40 ist. Groß, schlank, mit einer kerzengraden Haltung und sicherem Schritt.
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Sie ist 75 Jahre alt! Super beeindruckend.
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Mit dem Bus geleitet sie uns in das Obernbergtal und von dort geht es einen sanften Anstieg an einem Bach entlang. Das Highlight finden wir nach der Umrundung des Obernberger Sees auf der Steiner Alm. Trotz Sprachbarriere (österreichisch) schaffen wir es uns mit unserer Dolmetscherin Franzi und Irmi eine zünftige Jause zu bestellen. Ich gönne mir gebratenen Käse, frisch von der Alm selbst, mit zwei Karsknödeln und Sauerkraut (vermutlich das beste, dass ich bisher gegessen habe). Chiara probiert den Rohmilchkäse in der Hoffnung auf etwas ähnliches wie Handkäs mit Musik. Ähnlichkeit hat es.
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Die Idylle ist Perfekt. Die Runde um den Obernberger See ist schattig, so dass wir beim Auf- und Abstieg vor der Sonne geschützt sind.
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Irmi ist nicht nur körperlich fit, sondern auch geistig völlig ausgeglichen. Routiniert und ruhig geht sie die Wege, gibt ein perfektes Tempo vor und erklärt uns immer wieder Dinge zu Pflanzen, Fitness, Gesundheit oder lokaler Folklore.
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Als Vorbild hat sie sich uns schon jetzt in unseren Hirnwindungen verkeilt.
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<img src="/blog_img/matrei/wandern_1.webp"
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alt="Chiara und Tim vor einer Gebirgskette."
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<p style="text-align: center;">Auf den Berg im Hintergrund geht's am Donnerstag.
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Mit dem Bus fahren wir wieder zum Hotel und verabschieden uns bis zum nächsten Morgen. Die übrige Zeit zum Abendessen verbringen wir mit den erkunden der Sauna. Vom Dampfbad mit Salzpeeling, über die finnische Sauna bis zur Rotlichtkabine probieren wir alles aus. Schließlich müssen unsere geschundenen Körper wieder aufpäppelt werden.
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Routiniert geht es weiter, wie jeden Abend: Salat, Vorpseise, Hauptgang, Nachspeise, ins Bett fallen.
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### Maria Waldrast
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Die Wanderung am Dienstag führt uns zum Kloster [Maria Waldrast](https://www.mariawaldrast.at/). Sogar ein eigenes Shuttle bekommen wir!
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Irmi erzählt uns die Entstehungsgeschichte dieses Pilgerortes und weist uns auf das heilende Wasser hin, dass aus einem Brunnen quillt. Es soll besonders gut für die Augen sein.
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Ob da nun was dran ist oder nicht, heilendes Wasser lässt man nicht links liegen. Also tauschen wir das Hotelwasser gegen den edlen Placebo-Tropfen.
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Die Route führt uns vorbei am Berg Serles, wo wir Irmi der [Sage](https://de.wikipedia.org/wiki/Serles#:~:text=Sage) des namensgebenden König Serles und seiner zwei Söhnen lauschen. Wiedereinmal ein beeindruckendes Panorama. Schwer zu greifen und auf eine Art unwirklich. Kein wunder, dass sich so viele Mythen um die Berge ranken.
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Bei einem kleinen Gipfelkreuz angekommen machen wir eine kurze Rast. Das heißt aber vorallem: Irmi zeigt uns Dehnungen, Kräftigungs- und Koordinationsübungen um den Körper dehnbar und fit zu halten. Sie selbst macht diese regelmäßig jeden Morgen.
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(So routiniert sind wir gerade noch nicht, nutzen aber schon gerne Wartepausen am Bahnhof, um die eine oder andere Übung unterzubringen.
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Bleibt flexibel!)
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Als weitere Events werden uns mittem im Wald Kühe und Pferde geboten. Eines der Pferde hat schwarz-weißes kuhmuster. Hihi :)
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Mittag machen wir am Ende der Rundwanderung im Kloster. Eine angepriesene Gourmet-Alm hatte leider zu :(.
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Mit dem Shuttle geht es gegen 15 Uhr wieder zurück zum Hotel und was soll ich sagen...Sauna, Abendessen und ab ins Bett!
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alt="Wanderung am Montag zur Steiner Alm. Distanz: 11,7 km."
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alt="Wanderung am Montag zur Steiner Alm. Distanz: ??,? km."
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<p style="text-align: center;">Links: Steiner Alm. Rechts: Rundwanderung Maria Waldrast</p>
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## E-Mountainbike-Tour
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Das Navis Tal, welches heute auf dem Plan steht, wurde uns von Irmi schon als das schönste der Seitentäler angepriesen. Mit dem Bus fahren wir tief ins Tal zum namensgebenden Ort Navis. Oder ist es andersherum?
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Dort finden wir einen kleinen E-Bike-Verleih vor dem schon mehrere dicke Dinger parken. Aus jedem Rahmen könnte man zwei bis drei Räder machen. Und auch die Reifen reichen für zwei. Echte Monster.
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Eigentlich nichts spannendes, E-Bikes sieht man mittlerweile genauso häufig wie Fahrräder. Wir waren allerdings noch nie elektrisch Unterwegs. Erst recht nicht mit so hochgerüsteten Mountainbikes.
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Unsere Expeditionsleitung Randi zeigt uns auf der Karte die Almenrunde, das heutige Programm. Irgendwas um die 16 Kilometer, mit der Option selbstständig weiterzufahren.
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Mountain ist in diesem Tal Programm. Wir schrauben uns in langen steilen Serpentinen mit über 8% Steigung nach oben.
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Mein Ego wird hier auf die Probe gestellt, denn natürlich halte ich E-Bikes für schummeln ^^. Ohne Unterstützung merke ich schnell, dass es kaum möglich ist auf glattem Asphalt zu fahren. Während sich das Gewicht noch vertraut anfühlt, die Reiseräder sind noch schwerer, erzeugen die dicken Reifen so viel Reibung, dass man beim leichtesten Berg schon aus der puste kommt. Zumindest, wenn man mit den anderen E-Bikes mithalten will.
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Auf der Schotterpiste nehme ich den erste Berg noch ohne Motor. Dann gebe ich auf und nutze Eco.
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**ACHTUNG: Unnötiger philosophischer Ausflug** </br>
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Mir fallen jetzt Gespräche ein, in denen mir gesagt wurde, dass man im Eco-Modus ja trotzdem treten muss und es immernoch anstrengend ist.
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Das stimmt auch. Allerdings übernimmt Eco (klar, je nach Einstellung) mind. 60% der Arbeit. Eher mehr. Und die geistesstärke am Berg nicht höher zu Schalten muss man erstmal haben. Ein E-Bike kauft man sich ja nicht, um den Motor dann nicht zu nutzen...
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Was will ich mit diesem Ausflug eigentlich sagen? Ich weiß es auch nicht. So ein Rad erweitert den Möglichkeitenraum von vielen Menschen. Das ist erstmal was gutes.
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Für mich entwertet es das Erlebnis und das Gefühl mir die Freiheit auf dem Gipfel selbst erkämpft zu haben. Der Motor nimmt mir diese Freiheit, denn ohne ihn gehts nicht so weit, schnell, hoch.
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Die Ambivalenz dahinter ist mir durchaus bewusst. Das Fahrrad selbst ist ja bereits ein Hilfsmittel. </br>
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Freiheit ist eben immer die Freiheit, der Fahrradlenkenden. </br>
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**Unnötiger philosophischer Ausflug ENDE**
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Die Höhenmeter, die wir hinter uns bringen sind beeindruckend. Normalerweise bräuchte man Stunden, Schokolade, Pausen und viel Wasser dafür. Ein kurzes Stück Trail zwischen zwei Fahrradwegen wird zum Highlight des Aufstiegs. Die Federung und der Gripp der Reifen sind hier genau passend.
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Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die erste Alm. Dort gibt's etwas kleines zu Essen und Holunder-Brause.
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Für Franzi wird als besondere Belohnung frische Buttermilch serviert. Schmeckt sehr anders als aus dem heimischen Supermarkt.
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Auch mit Randi reden wir mittlerweile über verschiedene Themen. Ihr Blick auf das Leben ist erfrischend und macht Mut Wege zu gehen, die anders sind, als wir es vorgelebt bekommen.
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Auch sie strahlt diese stoische Ruhe und Gelassenheit aus, die uns an Irmi schon so beeindruckt hat.
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Nach der Alm beginnt der Spaß erst so richtig. Ein großer Teil der erkämpften Höhenmeter wird zurückgegeben und durch schnelles Bergabfahren ersetzt. Am liebsten sind mir die fast ebenen Wege mit viel "Flow" (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein) und einer guten Aussicht.
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<img src="/blog_img/matrei/ebike_1.webp"
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alt="Chiara neben ihrem E-Bike guckt das Tal hinunter."
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Entsprechend schnell kommt jetzt auch die zweite Alm in Sicht. Hier trennen sich nach einem weiteren Getränk unsere Wege. Karin, Franzi, Chiara und ich entscheiden uns für die längere Runde. Hier kann ich auch endlich mein neues GPS mit den Karten von [OpenfietsMaps](https://www.openfietsmap.nl/) ausprobieren. Spoiler: Es war genauer als die Papier-Radkarte von Randi ;)
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Für uns vier geht es nun sehr weit nach oben. Natürlich kommt am Ende des Weges wieder eine Alm :D. Hat aber geschlossen.
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Der Weg, der uns hier empfohlen wurde ist kein einfacher Radweg mehr. Es ist ein roter Mountainbike Trail. Für Chiara und mich kein Problem, sind wir doch ausreichend fit und mit dem Bike geübt. Bei unserer Begleitung habe ich wenigstens kleine Bedenken. Die ein oder andere Stelle ist schwierig und manchmal ist schieben die sicherere Variante. Am Ende haben wir es zusammen als Gruppe richtig gut gemeistert.
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<img src="/blog_img/matrei/gruppe.webp"
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alt="Gruppenfoto"
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<p style="text-align: center;">Am höchsten Punkt der Tour. (v.l.n.r.: Karin, Franzi, Chiara, Tim)</p>
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Diese Woche gibt es an allen Ecken Menschen, die man sich super zum Vorbild nehmen kann. Spätestens nach diesem Tag gehört Karin auch mit dazu. Ihre Kondition und Koordination ist besser als die der meisten 40+er, die ich kenne. Und dabei ist sie über 61!!!
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Wenn ich in 32 Jahren immer noch so agil, fit und abenteurlustig bin habe ich viel richtig gemacht. Weiter so Karin! Wir bewundern deinen Weg.
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Nach dem Trail müssen wir nur noch ins Tal hinunter. Die Hände krampfen durch das viele Bremsen, als wir über 1000 Höhenmeter hinabsausen.
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<div style="display: flex; flex-direction: row; gap: 2%;">
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<img src="/blog_img/matrei/trail_1.webp"
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alt="Bild vom Trail."
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alt="Weiteres Bild vom Trail."
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<p style="text-align: center;">Hier gehts auch mal eine Stufe und steiniges Geländer runter.</p>
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An der Hauptstraße angekommen entscheiden wir den Turbomodus auszuprobieren. Volle Kraft auf Spaß! Spätestens jetzt fahren wir E-Moped und kein Fahrrad mehr. Die 5 Kilometer fühlen sich an wie Radeln mit Rückenwind von 8 Beauffort ^^.
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Zum Abschluss gibts ein Wassereis während wir auf den Bus warten. Der Rest des Abends sollte euch mittlerweile bekannt vorkommen ;)
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<img src="/blog_img/matrei/ebike_gpx.webp"
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alt="Kartenausschnitt mit Route der Radtour und Höhenmeter-Diagramm. Distanz: 33,4 km"
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style="max-width: 100%; height: auto;"
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## Bogenschießen und große Runde mit der Gondel
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Am Donnerstag ist das offizielle Programm vorbei. Quasi ein freier Tag.
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Während andere wandern gehen oder sich Sterzing in Italien angucken entscheiden wir uns für das optionale Angebot Bogenschießen zu gehen.
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In meiner Kindheit hatte ich mit diversen Bögen zu tun und freue mich total darauf. Chiara dagegen hatte noch nie einen Bogen in der Hand.
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Der unglaublich freundliche Kursleiter steckt uns schon bei der Fahrt zum Gelände mit seinem Enthusiasmus an. Dabei ist er selbst erst seit zwei Jahren im Sport dabei. Sein Sohn hatte ihn überredet, obwohl er die Idee doof dand. Jetzt ist er jeden Tag auf dem Schießstand. Schon wieder eine Lektion vorgelebt bekommen. Immer offen gegenüber neuem sein. So viele Weisheiten im Wipptal...
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Wir werden ausgerüstet, bekommen eine ausführliche Einweisung in die Technik und gehen dann auf eine Art Parcour durch den Wald. Aufgebaut ist das ganze ähnlich wie Golf. Es gibt mehrere Stationen mit jeweils einem Ziel, auf welches von einer markierten Position geschossen wird. Drei Pfeile pro Person, der erste Treffer zählt. So erschießen wir Wildschweine, Rehe, Gämse, Murmeltiere, Rebhühner und sogar einen Bären!
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Chiara ist wirklich gut und liegt mit den Punkten nur knapp hinter unserem Lehrmeister.
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Insgesamt schießen wir alle sehr gut.
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Wenn ihr mal im Wipptal oder in Innsbruck seid: Klare Empfehlung -> [Bogenschießen im Wipptal](https://www.wipptal.at/bogenschiessen)
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<img src="/blog_img/matrei/bogenschießen.webp"
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alt="Chiara zielt mit gespanntem Bogen auf eine Zielscheibe."
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Danach fahren wir schnell zur einzigen Bergbahn im Wipptal, um eine Wanderung zum Lichtsee zu machen. Hier oben finden wir das bisher atemberaubenste Panorama.
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Eine Dreiviertelstunde vor dem Ziel treffen wir Karin und Franzi, die gerade den Rückweg antreten. Auch sie haben die Runde absolviert.
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Am See angekommen schwimme ich eine kleine Runde zur Erfrischung. Es sind immerhin über 25°C. Viele andere tun es mir gleich.
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Auf dem Rückweg werde ich von einer Biene als Rastplatz/Verkehrsmittel benutzt. Mitllerweile ist es sehr windig. Da hätte ich auch keine Lust zu fliegen.
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<img src="/blog_img/matrei/bergbiene.webp"
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alt="Chiara und Tim vor einer Gebirgskette."
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<p style="text-align: center;">Sieht sie nicht plüschig aus?!</p>
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Mit Gondel und Bus verlassen wir die luftigen höhen wieder und kehren zurück ins Hotel für das letzte Abendmahl.
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<img src="/blog_img/matrei/wanderung_3_gpx.webp"
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alt="Wanderung am Donnerstag zum Lichtsee. Distanz: 9,84 km."
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<p style="text-align: center;">Rundwanderung zum Lichtsee.</p>
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Am nächsten Morgen entscheiden wir uns für einen späteren Zug als geplant. Das ausführliche Frühstück mit Karin und Franzi wollen wir uns einfach nicht nehmen lassen. Ein toller Ausklang für eine tolle Woche.
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**Abschließend können wir sagen: Die Gesundheitsreise im Wipptal lohnt sich. Wer ohne Ambitionen zu sportlichen Höchstleistungen Antritt, kommt hier voll auf ihre kosten. Im Parkhotel fühlen wir uns pudelwohl und die nette Gesellschaft hat uns die Woche weiterhin versüßt (Ganz liebe Grüße!). Eine der angenehmeren Arten sein Bahnnetzwerk zu erweitern und spannende Einblicke in andere Geschäftsfelder zu bekommen. Spoiler: Aufregen können sich alle über die DB ^^.**
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**Gerade sind wir voll in der Planung Boote überall in Europa zu besichtigen. Gar nicht so einfach zu koordinieren. Flugreisen zu planen ist jedenfalls ein Krampf. Wo wir überall landen? Seid gespannt...**
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### Infos Gesundheitsreisen
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Gesundheitsreisen sind Urlaube mit zertifiziertem Sport- / Gesundheitsprogramm. Welcher Sport, ist ganz individuell. Von Yoga, Pilates bis Walking und Wasserarobik ist alles dabei. Anders als beim Bildungsurlaub könnt ihr euch nicht von der Arbeitgeberin freistellen lassen. Zumindest nicht nach der gesetzlichen Grundlage. Tarifverträge etc. sagen da vielleicht etwas anderes.
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Wer bei der Bahn arbeitet und Mitglied der EVG ist kann sich alle zwei Jahre (bisher war es jedes Jahr :/ ) durch den Fonds eine solche Reise mit 600€ bezuschussen lassen. Als Mitglied der Bahn-BKK zahlt man je nach Angebot nur 50€, denn diese erstattet die kosten des Kurses. Wenn nicht kommen diese Kosten noch hinzu. Meist um die 150€. Ein Blick auf die Seite der eigenen Krankenkasse lohnt sich. Viele erstatten einen gewissen Betrag dennoch.
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Es muss auch nicht immer eine ganze Woche sein. Spannende Wochenendekurse (z.B. City-Prävention) finden sich auch.
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[Guckt euch mal um, hier findet ihr bestimmt etwas, dass euch gefällt.](https://www.gesundheitreisen.de/fonds-soziale-sicherung)
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